Chronik

Auszug aus der Vereinsgeschichte von Carl Stöcklein


Die Gründung

Die Gründungsmannschaft im Jahr 1908In den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts trat, von englischen Studenten importiert, hauptsächlich von Karlsruhe und Freiburg ausgehend, der Fußballsport seinen in der Geschichte der Leibesübungen beispiellosen Siegeszug in Deutschland an. Die ersten Clubs entstanden in den Universitätsstädten. Es folgten Vereinsgründungen in den Groß- und Mittelstädten, die in verhältnismäßig kurzer Zeit die Begeisterung von Jung und Alt für das wundervolle Kampfspiel auf das flache Land übertrugen. Im oberfränkischen Raum sah man die ersten Fußballspieler in Bamberg, Bayreuth, Hof, Lichtenfels, Coburg usw.

In Kronach gab der Bankbeamte CARL KNAUF den Anstoß zur Einführung des Fußballsportes durch die Einladung einer Anzahl junger Männer zu einer Besprechung am 5. April 1908 im Hotel „Goldener Wagen“ zwecks Gründung eines Fußball-Clubs. Neben dem Einberufer nahmen an der Zusammenkunft teil: Otto Ackermann, Adolf Köcher, Wilhelm Noack, Josef Reichel, Josef Sailer, Georg Schmidt, Hans Schneider, Adolf Schwarz, Robert Schwarz, Julius Pfaff, Ludwig Stang und Oskar Uhlemann. Es wurde einmütig beschlossen, zur Pflege des Fußballspiels einen Verein unter dem Namen

1. Fußball-Club Kronach

Ins Leben zu rufen. Bereits am 9. April 1908 fand die erste Hauptversammlung im „Goldenen Wagen“ statt mit folgendem Ergebnis:

1.Vorstand Knauf, 2. Vorstand Noack, Schriftführer Noack, Kassier A. Schwarz, 1. Kapitän R. Schwarz, Zeugwart Pfaff; Ausschußmitglieder: Ackermann und Reichel.

Spielplatz: Kaulanger (Viehmarktplatz)
Clubfarben: Weißblau
Clublokal: Kaiserhof
Übungstage: jeweils Sonntag, Dienstag und Freitag

Vor dem 1. Weltkrieg

Erster Wettspielgegner war der 1. FC Lichtenfels:

am 10. Mai 1908 in Kronach 0:6
am 24. Mai 1908 in Lichtenfels 0:0
am 14. Juni 1908 in Kronach 0:8
am 9. Aug. 1908 in Lichtenfels 4:1
und am 1. Nov. 1908 in Kronach gegen Staffelstein 3:2.

1909 gab Brauereibesitzer Lothar Kaiser dem FCK die Erlaubnis zur Benutzung seiner Wiese an der Friesener Straße als Spielplatz. Der Wettspielbetrieb erstreckte sich in diesem Jahre auf die Austragung einiger Freundschaftstreffen gegen Michelau, Steinach, Sonneberg, Coburg mit wechselndem Erfolg. Am 25. Juli 1909 fand ein leichtathletischer Clubwettkampf mit 19 Teilnehmern auf dem Kaulanger statt.

1910 trat der 1. FCK dem „Verband Mitteldeutscher Ballspielvereine, Gau Südthüringen“ und der „Deutschen Sportbehörde für Leichtathletik“ bei. Da sich die Kaiserhofwiese hinsichtlich Größe und Beschaffenheit als unzulänglich erwies, wurde am 21. Juli 1910 ein Grundstück des Ziegeleibesitzers Erhard Porzelt, die sog. Lehmgrubenwiese „Auf dem Graz“ für jährlich 180,-- Mark gepachtet und mit festen Toren, Spielfeldbarriere nebst Maschendrahtzäunung ausgestattet. Die Platzeinweihung wurde mit einem 2:1-Sieg gegen den FC Michelau gefeiert. Erstmals wurde an einer Verbandsrunde mit den Vereinen Coburg, Sonneberg, Oberlind, Steinach, Schalkau teilgenommen. Die Runde konnte jedoch von Kronach wegen Aufstellungsschwierigkeiten bei den Auswärtsspielen nicht durchgehalten werden.

Mannschaft des FCK 1911An den Leichtathletik-Meisterschaften des Gaues Südthüringen 1911 nahmen vom Club teil:

Knauf, Stöcklein, Th. Bosch bei der Organisation und als Wettkämpfer: Ad. Gernbacher, Fellmann, Haenel, Großmann, Materna, Kind, Dörfel mit guten Ergebnissen.

In gesellschaftlicher Hinsicht war der 1.FCK einer der regsten Vereine in Kronach. Wöchentliche Zusammenkünfte, Gesellschaftsabende, Ausflüge, Tanzkränzchen, Maskenbälle und Weihnachtsfeiern wechselten in bunter Folge miteinander ab.

1911 herrschte reger Privatspielbetrieb mit Burgkunstadt, Kulmbach, Bayreuth, Michelau, Lichtenfels, Oberlind, Sonneberg, Neustadt, Coburg, Steinach als Gegnern. Siege und Niederlagen hielten sich die Waage.

Die B-Meisterschaft

Mannschaft des 1. FCK um 19201918 nach Kriegsende versäumte Kronach zunächst den Anschluß beim Süddeutschen Fußballverband. Bei der Neuorganisation des Verbandsspielbetriebes kam Kronach im Gau Oberfranken, Gruppe Süd, in die Klasse B mit den Gegnern St. Georgen Bayreuth, VfB Bayreuth, Selb, Rehau, Münchberg, Schney. Auf Anhieb wurde 1920/21 die Tabellenspitze gehalten und im Entscheidungsspiel gegen Münchberg mit 3:1 die Gruppenmeisterschaft erkämpft.

Die Gaumeisterschaft wurde nach zwei unentschiedenen Spielen gegen den Meister der Gruppe Nord, Turnerbund Hof, im Entscheidungsspiel am 1. Mai 1921 in Lichtenfels nach dramatischem Kampf mit einem Sieg von 4:1 errungen.

Ostern 1921 spielte zum zweitenmal eine kombinierte Elf des 1. FC Nürnberg mit dem National-Mittelläufer Hans Kalb in Kronach und siegte mit 1:2. Der Auftrieb, der von der Spielstärke der 1. Mannschaft ausging, war unverkennbar. Mit Stolz konnte die Spielleitung fast Sonntag für Sonntag drei bis vier Voll- und zwei bis drei Jugendmannschaften auf die Spielfelder schicken.

Die rege Kronacher Sporttätigkeit befruchtete den ganzen Frankenwald. In den umliegenden Ortschaften entstanden 1919/20/21 überall Fußballvereine oder bereits vorhandene erwachten zu neuem Leben. Um Ordnung in den vorerst wilden Spielbetrieb zu bringen, mußte eine Organisation aufgebaut werden. Wiederum war es Carl Knauf, der tatkräftig eingriff und gemeinsam mit seinen Freunden Carl Stöcklein und Franz Link den „Frankenwald-Fußball-Bund“ gründete. Neben dem Gau Obermain-Frankenwald im Süddeutschen Fußballverband wurde in mühevoller Kleinarbeit ein regelrechter Bundesspielbetrieb aufgezogen mit Meisterschafts- und Pokalrunden in mehreren Klassen, repräsentativen Auswahlspielen und leichtathletischen Veranstaltungen, von denen insbesondere der alljährliche 10 x 100-Meter-Staffellauf „Quer durch Kronach“, der durchschnittlich von jeweils 15 Mannschaften bestritten wurde, große Werbewirkung ausstrahlte. Die drei Gründer des „Frankenwald-Fußball-Bundes“ gaben in Gemeinschaftsarbeit sechs Jahre lang eine amtliche Sport-Wochenzeitschrift, die „Frankenwarte“ heraus, welche die Kunde vom allsonntäglichen Sportgeschehen im Frankenwald bis in die entlegensten Weiler vermittelte.

Die 1. A-Meisterschaft

In den Jahren 1923 und 1924 herrschte normaler Spielbetrieb. Die 1. Mannschaft konnte jeweils nur den 2. Tabellenplatz in der A-Klasse erreichen. Zwei weitere Voll- und zwei Jugendmannschaften waren fleißig und erfolgreich tätig. Zum drittenmal konnte eine Mannschaft des 1. FC Nürnberg mit dem Repräsentativ-Mittelläufer Winter verpflichtet und mit 2:1 besiegt werden. Auch das Gesellschaftsleben des Clubs stand in voller Blüte. Erwähnenswert ist eine Varietè-Veranstaltung, ausschließlich von eigenen Kräften bestritten, die mit großem Beifall und gutem finanziellen Erfolg über die Bretter ging.

1924/25 gelang es der 1. Elf erstmals die A-Meisterschaft im Frankenwaldgau gegen die Vereine Burgkundstadt, Johannisthal, Marktgraitz, Neuses, Kulmbach, Schwürbitz und Unterrodach zu erringen. Die Gegner in der Kreismeisterschaft und in den Aufstiegskämpfen zur Kreisliga Unterfranken waren Schweinfurt 05 und Würzburg 09. Die hier erkämpften zwei Siege und zwei Unentschieden reichten zum Aufstieg nicht aus.

Wieder in der A-Klasse

Mannschaft des FCK 19201928 mußte alle Energie auf den Ausbau des neuen Sportplatzes verwendet werden. Die Auffüllung und Einebnung des 110/75 Meter großen Spielfeldes wurde zunächst von den Unentwegten im Verein, im Rahmen eines „freiwilligen Arbeitsdienstes“, in Angriff genommen. Doch der anfängliche Eifer erlahmte bald angesichts des Umfanges der anfallenden Erdbewegungen von über 200 Kubikmeter. Zur Weiterführung und Fertigstellung der Arbeiten mußten Bauunternehmer eingesetzt werden. Es dauerte fast 1 ½ Jahre, bis das Spielfeld mit einer einwandfreien Rasendecke versehen, das Grundstück mit einem Bretterzaun umgeben, ein Kassenhäuschen und eine Umkleidehalle gebaut, sowie die Tore und um das Spielfeld eine Stangenbarriere errichtet waren. Die Herbstrunde 1928 mußte noch auf der alten Sportstätte begonnen werden, die den FCK 08 17 Jahre lang beherrbergte. Stolze Erinnerungen verbanden den Club mit dem Feld im offenen Haßlachtal. Zum Abschied gab es einen schönen Verbandsspieltag von 7:1 gegen Weidhausen am 16. September 1928. Die Umkleidehalle, die den Umzug zur Hammermühle mitmachen sollte, wurde am 30. August 1928 ein Raub der Flammen.

Mannschaft des FCK 1923Am 7. Oktober 1928 wurde der Sportbetrieb auf dem Hammermühlsportplatz mit einem Verbandsspiel gegen Johannisthal eröffnet. Die Gäste siegten 1:3. Johannisthal wurde damals Gaumeister, konnte sich aber in den Aufstiegsspielen nicht durchsetzen. Zwecks Errichtung von Tennisplätzen auf dem Gelände des FCK wurden mit dem Tennisclub Kronach Verhandlungen aufgenommen. Der Plan ließ sich jedoch nicht realisieren.

Stillstand

Von 1932 bis zum Ende des zweiten Weltkrieges sind kaum Höhepunkte im Sportgeschehen des FCK 08 zu melden. Der 25jährigen Gründungsfeier brachte die Öffentlichkeit nochmals besonderes Interesse entgegen.

Die 1. Mannschaft machte dem Verein im Jubiläumsspiel mit einem 4:1-Sieg über den 1. FC Lichtenfels ein schönes Geburtstagsgeschenk. Spielerabwanderungen und die Überforderung jener Leute, die das Zeug hatten, dem Sport in Kronach neuen Auftrieb zu geben, durch parteipolitische Inanspruchnahme, nahm dem Spielbetrieb vielen Wind aus den Segeln. Die älteren Spieler konnten von ihrem geliebten Lederball nicht lassen und zeigten als Privatmannschaft jahrelang ihr immer noch vorhandenes Können. Auch die 2. Und 3. Mannschaft spielte eifrig und fleißig, doch die Jugendabteilung stagnierte, weil die Jungen damals zwangsläufig anderswo tätig sein mußten und nicht mehr mit unbeschwerter Freude bei der Sache sein konnten. Spannungsgeladene Punktekämpfe wurden immer seltener, die Leistungen der 1. Elf verflachte wegen des ständigen Spielerwechsels und die Interessentenzahl hielt sich im bescheidenen Rahmen.

Mannschaft des FCK in den 1930er JahrenImmerhin arbeiteten eine stattliche Anzahl Unverdrossener an der Bestandserhaltung des FCK 08. Hier sind vor allem die Namen Max Schirmer, Hans Lederer, Karl Lohneiß, Josef Hofmann, Hans Appel, Ludwig Flügel, Fritz Schwemmlein, Fritz Stummer, Hans Schober u.a. zu nennen. Die Verbandsspiele brachten wohl wechselnde Erfolge, doch zur Erringung der Tabellenspitze gegn die eifrigen, urwüchsiger kämpfenden Mannschaften der Frankenwaldvereine, deren höchster Stolz war und heute noch ist, Repräsentanten der Kreisstadt unterzukriegen, reichte es in keinem Jahr. Während des Krieges 1939 bis 1945 kümmerte sich der alte Sportkämpe Georg Rüger fast allein um die Sportplatzerhaltung und um die Durchführung eines eingeschränkten Spielbetriebes, der dann 1944 vollständig zum Erliegen kam. 1943 gelang es ich, hauptsächlich durch den Einsatz von Jungspielern, eine Hundertmeter-Aschenlaufbahn auf dem Hammermühlsportplatz zu erbauen.

Der Wiederbeginn

Im Sommer 1945 begann es sich wieder drunten bei der Hammermühle zu regen. Georg Rüger und Willy Förtsch organisierten einige Privatwettspiele und es gelang ihnen, den von der Besatzungsmacht beschlagnahmten Sportplatz freizubekommen. Die ruinierte Anlage mußte, zunächst noch ohne Geld, wieder hergerichtet werden. Das erste reguläre Wettspiel fand gegen Ziegelerden statt und wurde von Kronach mit 8:1 gewonnen.

Am 15. Oktober 1945 legte Simon Dauer dem Landratsamt und der Militärregierung neue Satzungen und eine neue Mitgliederliste vor, die nur Namen ohne vermutliche politische Belastung enthalten durfte und meldete die offizielle Aufnahme des Sportbetriebes. Der Bayerische Fußballverband übernahm die Funktion des früheren Ostkreises im ehemaligen Süddeutschen Fußballverband, angeschlossen an den Bayerischen Landessportverband als Dachorganisation. Kronach gehörte nunmehr zum Bezirk Oberfranken, Kreis Frankenwald, und wurde der Kreisklasse I zugeteilt.

Die erste Hauptversammlung am 19. Oktober 1945 bestätigte folgende Vorstandschaft: 1. Vorstand Simon Dauer, 2. Vorstand Georg Rüger, Hauptkassier Erich Götz, Schriftführer Hans Wittmann, Spielleiter Albert Pabstmann.

In den folgenden Jahres konnte der Club unter wechselnder Führung, dank eifriger Mithilfe aktiver und passiver Mitglieder, seine Sportplatzanlage weiter ausbauen, mit verständnisvoller Förderung durch den damaligen Kronacher Kommandanten der Besatzungsmacht, Major Lund, dem insbesondere die pachtweise Angliederung von 4000 qm städtischer Wiesenfläche an das Eigentum des Fußballclubs zu danken ist. Da auf dem Grundstück immer noch eine Hypothek von 4000 Reichsmark zu Gunsten der Brauerei Bauer, Neundorf, lastete, bereitete die sich im Frühjahr 1948 bereits abzeichnende Währungsumstellung der Vereinsführung große Sorgen. Der geschickten Verhandlungsführung des 2. Vorstandes Simon Dauer und dem großzügigen Entgegenkommen der Hypothekengläubigerin war es zu danken, daß die Schuld noch vor dem Währungsschnitt getilgt  und der Verein praktisch schuldenfrei gemacht werden konnte.

1949 übernahm Hans Müller als 1. Vorsitzender die Vereinsführung. Der Initiative von Hans Müller, Fr. Karl Luz und Fritz Seelmann ist die Ausgestaltung des Sportplatzes zu seiner heutigen imposanten Größe zu danken, wobei der Einfall, zwei Seiten der Spielfeldbarriere mit Tafeln für Geschäftsreklamen auszustatten, die finanzielle Grundlage lieferte. Es entstand eine 400-m-Aschenlaufbahn um das Spielfeld, längs der Nordseite eine Betonrampe, die vier Zuschauerreihen bequeme Sicht auf die Kampfbahn gewährleistet, und an dem das Grundstück auf der Südseite begrenzenden Berghang eine Terrassenanlage mit Sitz- und Stehplätzen, von denen aus die Aktionen auf dem Spielfeld auch aus der Vogelperspektive verfolgt werden können. Das Gesamtfassungsvermögen beträgt 8000 Zuschauer. Die Aufstellung eines Zeitanzeigers in Uhrform mit Resultattafel wird von Spielern und Sportplatzbesuchern recht angenehm empfunden. Eine Scheinwerferanlage ermöglicht die Durchführung des Trainings auch in den Abendstunden. Die Planung von weiteren Verbesserungen, entsprechend den immer wieder neu auftretenden Notwendigkeiten, dürfte noch lange nicht abgeschlossen sein.

Nicht vergessen ist die zweimalige Bewilligung namhafter Geldbeträge aus Totomitteln zum Sportplatzausbau, wofür an dieser Stelle den zuständigen Herren besonderen Dank ausgesprochen sei. Wie der Augenschein zeigt, wurden diese Geldbeträge in sparsamster und zweckmäßigster Weise ihrer Bestimmung zugeführt.

Im Verein mit dem städtischen Freibad, in dessen Anlagen ein weiteres großes Spielfeld einbezogen wurde, ferner mit den Plätzen des Tennis-Clubs Kronach und der von der Stadt erbauten modernen Jugendheimstätte, alles umrahmt von altem Baumbestand, zwischen dem Rodachfluß und dem Sandwald landschaftlich reizvoll gelegen, ist die Bezeichnung „Frankenwald-Stadion“ für die Gesamtanlage vollauf gerechtfertigt.

1950 stellte sich der Facharzt Dr. Karl Luz dem Verein als Sportarzt zur Verfügung. 1952 übernahm Dr. Luz als 1., Heinrich Grebner als 2. Vorstand und der alte Sportpionier aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg, Fritz Seelmann, als Geschäftsführender Vorstand, die Vereinsleitung, unterstützt von Hauptkassier Georg Kempf und Schriftführer Willy Biemüller. Eine glückhafte Konstellation für den Fußballclub Kronach 08! Das heutige Absehen des Vereins in der Öffentlichkeit, seine gesellschaftliche Stellung, sein Mitgliederstand von 330 Personen, seine bis ins Kleinste geordneten Finanzen und das stolze Ergebnis dieser sechsjährigen Zusammenarbeit, die in wechselvollem Auf und Ab, auch von manchen auf dem Spielfeld unerfüllten Hoffnungen nicht erschüttert wurde. Wie schon in den Jahren 1913 bis 1927 als Spieler, war unser Fritz Seelmann auch als Geschäftsführender Vorstand immer aktiv, er war da, wenn man ihn brauchte, es ist nicht übertrieben, wenn man sagt, daß er zum Mittelpunkt unseres Clubs wurde.

Schon seit mehreren Jahren bemüht sich die Vereinsführung, die von der Stadt gepachteten 4000 qm der Sportplatzanlage käuflich zu erwerben. Erfreulicherweise konnten im Jubiläumsjahr diese Bemühungen erfolgreich abgeschlossen werden. Es sei nicht versäumt, an dieser Stelle dem Stadtrat Kronach mit seinem 1. Bürgermeister K. Popp für das gezeigte Entgegenkommen unseren herzlichsten Dank auszusprechen.

Die spieltechnische Leitung hatten seit 1950 Lorenz Müller und seit 1953 Werner Hoffmann. Dessen allzufrüher Tod 1956 hinterließ im Organisationsgefüge des Clubs eine große Lücke. Die gewissenhafte, zielbewußte Arbeit beider Spielleiter bildete die Grundlage für die sportlichen Erfolge der Mannschaften in den letzten Jahren. Die Nachfolge Hoffmanns ist bei Rudi Bonk, der zugleich als Trainingsleiter tätig ist, in den besten Händen.

Die Jugend- und Schülerabteilung wird seit 1950 von Toni Beiergrößlein mit Lust und Liebe betreut, der sich hier einer schönen, aber auch schweren Aufgabe widmet. Zwischenzeitlich wurde er von Veit Heller 1956/57 abgelöst. Seit Sommer 1957 wird der Toni in dankenswerter Weise vom unverwüstlichen Georg Rüger tatkräftig unterstützt.

Endlich sei all der übrigen uneigennützigen, treuen Helfer bei der Steuerung des Vereinsschiffes während des ersten halben Jahrhunderts durch alle Fährnisse gedacht. Aus dieser gegenwärtig tätigen Schar wurden anläßlich der Weihnachtsfeier 1957 aus dem Kreis der aktiven Spieler drei als beispielgebend hervorgehoben und mit der Silbernen Vereinsehrennadel ausgezeichnet. Es sind dies Josef Gänslein, Edmund Meisel und Heinrich Seuß. In seiner Gesamtheit bildet der Mitarbeiterstab das Fundament, auf dem die Zukunft des Fußballclubs Kronach 08 ruht.

Sportlich brachte das Jahr 1946 den ersten Höhepunkt. Bei einem Preisturnier in Burgkunstadt am 30. Juni 1946 mit den Gegnern VfB Coburg, Michelau und Kulmbach holte sich der FCK den 1. Platz mit Siegen von 5:1 über Kulmbach und 4:1 über Coburg. Die gewonnenen sechs Paar Fußballstiefel waren damals eine sehr wertvolle Beute.

Mannschaft des FCK 1964Die Verbandsspielgruppen im Kreis Frankenwald wurden bis zur Konsolidierung 1949 verschiedentlich geändert. In diesen Wettbewerben trafen die Mannschaften des Clubs mit fast allen Vereinen im Dreieck Tettau-Steinwiesen-Weidhausen bei wechselnden Erfolgen zusammen. Die Spielleitung hatte es infolge der wirtschaftlichen Schwierigkeiten nicht leicht. Als Beförderungsmittel für die auswärts spielenden Mannschaften mußte auf das Fahrrad und sogar auf die pferdebespannte Kutsche zurückgegriffen werden. Hilfsbereite Sportanhänger halfen immer wieder, wenn es galt Sportbekleidung, Leder für Fußballstiefel usw. zu beschaffen.

Von der Bezirksliga zur Landesliga

Mannschaft des FCK 1966Ab der Spielserie 1965/66 begann für den FC Kronach die Zeit des größten Aufschwungs. Mit Richard Mohnkorn als Trainer stieß ein Mann zum FCK, den man mit Fug und Recht als den Vater vieler Erfolge bezeichnen kann. Unter seiner Regie konnten wir 1966 einen guten 7. Platz belegen, um dann in der darauffolgenden Serie nach einem spannenden Kopf-an-Kopfrennen mit dem ASV Gaustadt am 21.05.1967 durch einen 2:1-Erfolg in Mittelberg die Bezirksligameisterschaft erringen können.

In der Landesliga

Wie die meisten Vereine in einer neuen Spielklasse, so mußte auch der FC Kronach Lehrgeld bezahlen. Während der gesamten Vorrunde lagen wir auf den letzten Tabellenplätzen. Ein kräftiges Aufbäumen in der Rückrunde brachte dann aber noch einen hervorragenden 3. Platz ein. Die Hochwasserkatastrophe, die Weihnachten 1967 über Kronach hereinbrach, verschonte auch das Sportgelände an der Hammermühle nicht. Etwa 15000 DM betrug der Sachschaden. Es bedurfte vieler fleißiger Idealistenhände, um Spielfeld und Sportheim wieder in gebrauchsfähigen Zustand zu versetzen. Mit Ablauf der Serie 1968/69, die den 6. Tabellenplatz einbrachte, verließ unser bewährter Trainer R. Mohnkorn den Verein. Sein Nachfolger Günter Primke vom VfB Coburg setzte die geleistete Aufbauarbeit fort, die mit dem 7. Platz am Ende der Serie ihre Bestätigung fand.

Die Landesliga-Mannschaft des FCK 1971Das Spieljahr 1970/71 war für den FC Kronach wohl eines der erfolgreichsten in seiner Vereinsgeschichte. Von Beginn an wurde im vorderen Tabellenfeld mitgekämpft und sehr gute Leistungen erzielt.

Welcher Sportfreund erinnert sich nicht gerne an den 4. April 1971, als vor 3.000 Zuschauern dem bisherigen Tabellenführer FC Bayreuth mit 2:1 das Nachsehen gegeben werden konnte. Die somit errungene Tabellenspitze verteidigte der Club in den folgenden Spielen erfolgreich und nach dem 1:1 in Stockstadt am 16. Mai 1971 konnte die Mannschaft ihren verdienten Lohn, den Aufstieg in die höchste bayerische Amateurklasse in Empfang nehmen. In der darauffolgenden Meisterschaftsfeier sagt Vorstand Josef Messelberger, dies sei die Krönung einer gezielten Aufbauarbeit gewesen.

Zum 1. Mal in der Bayernliga

Die Bayernligasaison 1971/72 verlief zunächst sportlich äußerst erfolgreich. Nach den Vorrunde stand man mit 20:14 Punkten an dritter Stelle. Im Heimspiel gegen den alten Rivalen FC Lichtenfels kam es dann zu Ausschreitungen, die durch ein Sportgerichtsurteil zu Sanktionen gegen den FCK führten. So trugen nicht zuletzt die Platz- und Spielsperren aus diesem Urteil dazu bei, daß man nach furiosem Start den bitteren Gang zurück in die Landesliga antreten mußte. Eine Rückrunde mit 3:31 Punkten bedeutete den Abstieg. Dennoch blieben den vielen Anhängern, die dem FCK zur Seite standen, aus dieser Spielserie wunderschöne Erinnerungen an Siege gegen bayerische Traditionsmannschaften.

Über die Landesliga zurück in die Bezirksliga

Nach dem Bayernligaabstieg konnte für die Saison 1972/73 die Mannschaft nahezu komplett gehalten werden.

Nach Beendigung der Saison 1972/73 gaben die bewährten Sportfreunde Messelberger und Grebner aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen ihre Funktionärsaufgabe ab, und auch einige Spieler verließen den Verein. Es formierte sich mit Gerhard Seuling (1. Vorsitzender), Lothar Pabstmann (2. Vorsitzender), Georg Kempf (Hauptkassier) und Peter Brünnich (geschäftsführender Vorsitzender) ein neues Führungsquartett. Trotz vieler Probleme konnte die Spielserie 1973/74 mit gutem Ergebnis abgeschlossen werden. In den Jahren 1975-1977 übernahm zunächst de Sportfreund Emil Gläser (1. Vorsitzender) unterstützt durch den Alt-Fcler Toni Bayergrößlein (2. Vorsitzender) die Vereinsführung. 1977 wurde Hans Heim zum 1. Vorsitzenden gewählt. Auch durch größten Einsatz aller Spieler und Funktionäre und vor allem des nimmermüden Spielleiters „Poldi“ Schneider konnte es nicht verhindert werden, daß der FCK in der Spielserie 1977/78 in die Bezirksliga absteigen mußte.

Das sportliche Wiedererstarken des FCK

Unter der Führung von Hans Heim ließ sich der Verein aber nicht entmutigen, sondern verstärkte die Jugendaufbauarbeit. Lief es in der neuen Spielklasse anfangs noch nicht so gut, wurde schon am Ende der Serie 1978/79 durch die eingesetzten Jugendlichen ein hervorragender zweiter Platz belegt.

In den beiden darauffolgenden Spielserien wurden immer gute Mittelplätze eingenommen. Der Siegeszug, den der FC Kronach mit Beginn der 80`er Jahre antrat, zeigte, daß der FCK immer dann stark sei, wenn er sich auf seine heimischen Spieler besinnt. Unter der Regie von Lorenz Mayer als 1. Vorsitzender, der Hans Heim im Sommer 1981 ablöste, konnte der FCK in der Spielserie 1981/82 mit seiner jungen Truppe ein Entscheidungsspiel gegen den FC Lichtenfels um die Bezirksligameisterschaft erreichen.

In diesem Spiel verlor man vor 4000 Zuschauern in Burgkunstadt mit 2:3 in einem an Spannung kaum zu überbietenden Derby. Da die Mannschaft anschließend gegen Zeil am Main mit 1:3 verlor, nachdem sie zuvor gegen den SV Mitterteich mit 3:2 nach Verlängerung gewonnen hatten, mußte man den Traum vom Aufstieg in die Landesliga zurückstellen.

Auch in der Saison 1982/83 erreichte die junge Kronacher Mannschaft, in der die aus der Jugend gekommenen Spieler wie Heinrich Föhrweiser, Hans Joachim Barnickel, Volker Bernert und besonders Horst Detsch schon für Akzente sorgen konnten, den dritten Tabellenplatz. Zu erwähnen ist für dieses Jahr auch die Austragung eines Sportfestes zum 75. Vereinsjubiläum, welches durch das Engagement aller Verantwortlichen, allen voran Lorenz Mayer, zu einem Erfolg wurde. Höhepunkt war das Spiel einer Kronacher Fußballauswahl gegen die Bayerische Amateurauswahl, das mit 1:3 für die Bayernauswahl endete.

Im Spieljahr 1983/84 gelang es der Mannschaft, die der Trainer Roland Götschel drei Jahre lang geformt hatte, als Meister der Aufstieg in die Landesliga Nord. Mit 47:18 Punkten lag man vor dem TV Ebern 42:18 Punkten an der Tabellenspitze. Auch die Reservemannschaft wurde mit 49:9 Punkten Meister.

FCK begeistert Stadt und Umland

Mannschaft des FCK 1986Mit dem Aufstieg in die Landesliga setzte in Kronach wieder eine unglaubliche Begeisterung für den Fußballsport und den FCK ein. Denn die Mannschaft konnte, da sie über Jahre gewachsen war, sich auch in der Landesliga behaupten. Bis zum 11. Spieltag stand sie sogar sensationell mit 18:4 Punkten an der Tabellenspitze.

Es war aber nicht nur der Erfolg, sondern auch die Art und Weise, wie die Truppe spielte, die dazu führte, daß die Hammermühle bei jedem Heimspiel einem Hexenkessel glich. Die Mannschaft kämpfte stets aufopferungsvoll und setzte jeden Gegner von Beginn an unter Druck. Für die Zuschauer war es deshalb immer wichtig, schon beim Angriff anwesend zu sein, um nicht frühe Tore des FC`s zu versäumen. Am Ende der Saison 1984/85 belegte man mit 45:27 Punkten den vierten Tabellenplatz. Diese Stellung konnte der FCK auch in der Spielserie 1985/86 verteidigen. Es standen am Ende 42:26 Punkte zu Buche. Die Saison 1986/87 stellt einen der sportlichen Höhepunkte der Vereinsgeschichte des 1. FCK dar. Die 1-2 ½ tausend Zuschauer, die stets an der Hammermühle bei Heimspielen weilten, trieben ihr Team, das Josef Eiser trainierte und das in punkto Disziplin und Geschlossenheit sprichwörtlich ein „verschworener Haufen“ war, an die Tabellenspitze. Mit einem 2:0 Sieg beim TV Ebern stand der FCK schon am vorletzten Spieltag als vorzeitiger Meister fest. Am Ende wurde man mit 55:13 Punkten Erster vor dem Zweiten VfB Helmbrechts mit 47:21 Punkten.

Abenteuer Bayernliga

Die Bayernliga-Mannschaft des FCK 1987An die Bayernligasaison 1987/88 wird sich jeder gern zurückerinnern. Denn der Klassenerhalt in der höchsten Amateuerliga stellt den sportlich größten Erfolg des Vereins dar. Von Anfang an arbeitete die Mannschaft auf das große Ziel „Klassenerhalt“ hin. Sie wurde dabei von großer Anhängerschaft unterstützt. Nach Beendigung der Saison hatte man in Bayern hinter den Bundesligisten 1. FC Bayern München und 1. FC Nürnberg und den Bayerligisten 1860 München und TSV Vestengergsgreuth mit knapp über 2000 Zuschauern den besten Zuschauerschnitt. Die Bayernliga-Mannschaft des FCK 1988Nachdem die Mannschaft nach dem 29. Spieltag schon abgestiegen schien, leitete sie unter der Regie des Spielertrainers Norbert Runge, der zur Winterpause Josef Eiser ablöste, mit dem überraschenden 2:1 Auswärtssieg beim 1.FC Amberg eine Aufholjagd ein. Nach drei Punkten in weiterer Folge (3:1 gegen Fürstenfeldbruck, 1:1 beim FC 05 Schweinfurt) stand am letzten Saisonspiel gegen den SV Heidingsfeld ein echtes Endspiel an. In diesem unvergessenen Deby konnte der FC vor 3750 Zuschauern sich den Klassenerhalt in der Bayernliga sichern.

5 Jahre in der Landesliga Nord

In den folgenden 4 Jahren etablierte sich der FCK in der Landesliga, wo man stets auf einem sicheren bis guten   Mittelfeldplatz landete !!! Im fünften Jahr stieg man dann auf dem letzen Platz mit 16 Punkten in die Bezirksoberliga ab.

Saison 1989/90 : Landesliga Nord - 5. Platz
Saison 1990/91 : Landesliga Nord - 6. Platz
Saison 1991/92 : Landesliga Nord - 13. Platz
Saison 1992/93 : Landesliga Nord - 9. Platz
Saison 1993/94 : Landesliga Nord - 18. Platz

Der sofortige Wiederaufstieg

Im darauffolgenden Jahr 1994/95 stieg die Mannschaft direkt wieder in die Landesliga auf. Damals auch schon die derzeitigen Trainer ( 2003/2004) Christian Keim und Horst Welscher in der 1. Mannschaft aktiv.

3 Jahre wieder in der Landesliga

Saison 1995/96 : Landesliga Nord - 12.Platz
Saison 1996/97 : Landesliga Nord - 10. Platz
Saison 1997/98 : Landesliga Nord - 16. Platz = Abstieg in die Bezirksoberliga

2 Jahre Bezirksoberliga

Für die neue Bezirksoberliga-Saison verpflichtete der FCK Ulrich Neder als neuen Trainer. In den folgenden 2 Jahren spielte der FCK oben mit, verpasste jedoch 2 mal den Relegationsplatz zur Landesliga.

Der große Crash

Nach Erfolglosigkeit in der Anfangsphase der Saison 2000/01 (letzter Platz) sah sich der Verein gezwungen den Trainer Uli Neder zu entlassen. Daraufhin entschloss sich fast die ganze Mannschaft nicht mehr für den FC Kronach zu spielen.  Diese charakterlosen Spieler, die dem FCK viel zu Verdanken hatten ließen somit die wahren und einzig echten FCK-ler wie z.B. Chrristian Keim, Horst Welscher oder Rainer Trinkwalter völlig im Stich. Die Mannschaft wurde für den Rest der Saison von den Spielern der 2. Mannschaft aufgefüllt. Im Team spielte sogar FCK-Urgestein Helmut "Hüppel" Schmitt (55 Jahre) ,der so manche jungen Stürmer durch sein hervorragendes Stellungsspiel alt aussehen ließ. Ihm und noch vielen anderen gebührt nochmals ein ganz besonderes Lob sich in dieser schwierigen Phase zur Verfügung gestellt zu haben.

Der große Crash hatte jedoch auch etwas positives, da man somit einen kompletten Neuanfang machen konnte.

Abstieg in die Kreisliga

Mannschaft des FCK 2001In der Sommerpause zur Bezirksliga-Saison verpflichtete man Norbert Rebhan als Trainer. Dazu kamen die Spieler Tobias Gebhardt (FC Wacker Haig), Michael Thoennes (SV Neuses) sowie Claus Deter (VFL Fohnlach), außerdem half auch noch Klaus Uwira mehrere male aus. Die Mannschaft schien für die Liga gut gerüstet zu sein, daher rechnete man nicht mit akuter Abstiegsgefahr. Letztendlich stieg die Mannschaft jedoch völlig überraschend auf dem letzen Platz in die Kreisliga ab. Allen war klar, dass mit dem vorhandenen Spielermaterial deutlich mehr möglich gewesen war.

3 Jahre in der Kreisliga

Kreisliga 2002/2003

1. Mannschaft des FCK 2002/03Der schon in der Jugendabteilung tätige Harald Mäusbacher wurde Trainer für die Saison 2003/2004. Den Verein verließen Claus Deter (SV Friesen), Heiko Biesenecker (FC Burggrub), Tobias Gebhardt (FC Wacker Haig), Sebastian Büttner (SV Knellendorf), Bernd Robitschko (SSV Lahm/Hesselbach), Tobias Ley (SC Steinbach), Peter Schirmer (SV Reichenbach), Christian Bertl (ATSV Thonberg), Klaus Uwira (Laufbahn beendet) sowie Topic (Ziel unbekannt), Christian Keim (Laufbahn beendet, mittlerweile wieder beim FCK aktiv), Horst Weslcher ( rankheit, mittlerweile wieder beim FCK aktiv), Tom Fröhlich (SV Wolfers/Neuengrün), Murat Agac (TSV Tettau). Aufgrund der vielen und schwerwiegenden Abgänge verpflichtete der FCK Frank Hopf vom TSV Burkersdorf sowie Petr Hala, Jaroslav Vondrak, Rico Thiel und Vaclav Fertek. Dem FCK treu blieben Michael Thoennes, Markus Deckelmann, Joachim Seuss sowie Dominik Kestel. Die Verantwortlichen stellten sich also auf eine schwere Kreisliga-Saison ein. Mit 3 Siegen und nur einer Niederlage startete man recht gut, wurde jedoch von Spiel zu Spiel nach hinten durchgereicht bis man sich schließlich in akuter Abstiegsgefahr befand und keiner mehr auf den Klassenerhalt hoffte. Nach der Winterpause folgte dann ein 5:0 - Debakel beim VFR Johannisthal. Somit trennte sich schließlich der FCK von Harald Mäusbacher. Als neues Trainergespann stand Fred Sommer und Udo Thoennes fest, die den FCK letzendlich retteten. Zm Einstand gab es einen 6:2 - Erfolg gegen Mitabstiegskonkurrenten TSV Wilhelmsthal. In der Rückrunde gewann der FCK noch eine Reihe von Spielen und konnte sogar am vorletzten Spieltag dem SV Neuses mit einem 4:2 - Sieg die vorzeitige Meisterschaft vermasseln. Mittlerweile war es dem Trainergespann gelungen die FCK-Urgesteine Christian Keim, Horst Welscher und Rainer Trinkwalter wieder zum Mitspielen zu überreden. Die FCK - Anhänger genossen die Erfolge der Rückrunde, da man in den letzen Jahren viele Misserfolge hinnehmen musste. Man merkte, dass der FCK-Teamgeist wieder erwacht war!!!

Kreisliga 2003/2004

1. Mannschaft des FCK 2003/04Da Fred Sommer im November 2002 zum 2. Vorstand gewählt wurde entschied er sich einen neuen Trainer zu verpflichten, da er sich ganz auf Die Tätigkeit als Vorstand konzentrieren wollte. Im Sommer wurde bekannt, dass Hans-Joachim Barnickel die 1. Mannschaft übernehmen wird. Nur Michael Baier (SV Steinwiesen  und Rico Thiel (FC Lauenstein) verließen den Verein. Als Neuzugang wurde Philipp Mahr vom TSV Trebgast vorgestellt, dessen Vater selbst jahrelang in der Bayernliga-Mannschaft des FCK aktiv war. Da nun Chritsian Keim, Horst Welscher wieder fest in der Mannschaft integriert waren und auch Michael Thoennes wieder fit war rechneten sich die Verantwortlichen als auch die Spieler samt Trainer eine Position im oberen Drittel aus. Dies konnte unverständlicher Weise jedoch nicht erreicht werden (am 11. Spieltag befand man sich einen Punkt vor dem letzten Platz), die Trennung von Barnickel war die Folge. Als Nachfolger wurden Christian Keim und Horst Welscher ernannt welche einen klaren Aufwärtstrend verzeichnen konnten. Im letzen Heimspiel vor der Winterpause gelang ein 6:1- Kantersieg gegen den TSV Weißenbrunn. Zu Beginn der Rückrunde bewegte sich das Team dann immer zwischen Platz 8 und 10, jedoch befand sich das Team zu Saisonende doch wieder im Abstiegskampf. Wie im letzten Jahr konnte man dennoch die entscheidenden Spiele im Kampf gegen den Abstieg gewinnen (1:0 - Sieg in Neukenroth, 3:0 - Sieg gegen Wilhemlsthal). Letztendlich stand ein verträglicher 8. Platz mit 35 Punkten und 65 : 61 Toren zu Buche.

Kreisliga 2004/2005

Nach der schweren Kreisliga - Saison 2003/2004 beschloss sich die Vorstandschaft des FC Kronach einen sportlich völlig neuen Weg einzuschlagen. 1. Vorstand Fred Sommer übernahm nun selbst das Traineramt um seine Jugendspieler, die er seit 12 Jahren im Verein begleitet hat, in die 1. Mannschaft zu integrieren und somit dem Verein ein neues und gesundes sportliches Fundament zu schaffen.
Den 7 Abgängen mit Michael Thoennes (SV Friesen), Oliver Meindlschmidt (TSF Theisenort), Rolf Weber (SV Knellendorf), Sven Langhals (Pause), Vaclav Fertek (unbekannt), Jan Havelka (TSV Burkersdorf), Jaroslav Vondrak (TSV Stadtsteinach) standen somit 16 Neuzugänge mit Philipp Kittel, Ibrahim Iskender (beide SV Neuses), Heiko Biesenecker (TSV Weissenbrunn), Vedat Yalcin, Sebastian Hertlein, Christian Kanzewitsch, Stefan Glissnick, Pablo Sommer, Patrick Kestel, Benjamin Seifert, Arthur Schmidt, Heinrich Ressler, Rustam Zamanov, Martin Mäder, Christian Engelhardt (alle eigene Jugend) gegenüber.